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MAGNETFELDPRESSTECHNIK

Die Remanenz der VACODYM® und VACOMAX®  Magnete kann durch die Wahl des Pressverfahrens (Schemata) wesentlich beeinflusst werden. Ein externes magnetisches Feld H zum Zeitpunkt der Verdichtung p des Pulvers führt zur Ausrichtung der magnetischen Momente der anisotropen Pulverteilchen. Dabei beeinflusst die relative Orientierung von angelegtem Feld zur Pressrichtung wesentlich den erreichbaren Ausrichtungsgrad.

Formteilpressen im Axialfeld (AP)
Formteilpressen im Transversalfeld (TP)
Isostatisches Pressen von Blöcken (HR)

Anisotrope Selten-Erd-Magnetpulver werden bei der Formgebung durch Anwendung verschiedener Pressverfahren im Magnetfeld orientiert.

Beste magnetische Homogenität, höchste Remanenz, gute Maßhaltigkeit mit Hilfe genauer Werkzeugdimensionierung sind die Ziele der Magnetfeldpresstechnik.

Isostatisches Pressen (HR) und Pressen im Transversalfeld (TP) führen zu einem besseren Ausrichtungsgrad und damit zu einer höheren Remanenz als das Pressen im Axialfeld (AP).

Mittels des AP Verfahrens können SE Magnete in großer Geometrievielfalt besonders wirtschaftlich und mit hoher Konstanz der Eigenschaften hergestellt werden.

Das Verdichtungsverhalten und die Homogenität der Pulverausrichtung bestimmen die erreichbare Maßhaltigkeit nach dem Sinterprozess. Das Know-how der VACUUMSCHMELZE ermöglicht es, Pressdichte und Orientierung zu optimieren und so Sinterverzug und Maßtoleranzen zu minimieren.

Das Pressen von Magneten in Endabmessung (Netshape), unter Berücksichtung von anistropem Sinterschwund, stellt hohe Anforderungen an die Presstechnik, ist aber das rationellste Herstellungsverfahren für VACODYM oder VACOMAX Magnete.

Die Herstellung von "Composite" Magneten auf Basis von Selten-Erden mit Kunststoffbindung stellt andere Forderungen an die Pulververarbeitung und die Presstechnik als die Herstellung konventioneller Sintermagnete. Die magnetische Ausrichtung der Pulver ist ähnlich der bei Sintermagneten. Für kunststoffgebundene Pressmagnete werden jedoch hohe Pressdrücke benötigt, um eine ausreichende Packungsdichte und somit Remanenz zu erzielen. Kunststoffgebundene Magnete liegen nach der Formgebung bereits mit Endabmessungen vor und benötigen keine aufwändige Nachbearbeitung.

Formteile

Letztes Update : 03.12.2012

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