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WÄRMEBEHANDLUNG

Die Wärmebehandlung stellt den zentralen Schritt zur Einstellungen der Magneteigenschaften dar. Hier erfolgt die Einstellung des Gefüges und die mechanische Entspannung des Materials. Durch Anlegen eines Magnetfeldes können unterschiedliche Formen der Hystereseschleife eingestellt werden. Eine Glühung im Längsfeld führt zu einer rechteckigen ("Z") und eine Glühung im Querfeld zur flachen ("F") Hystereseschleife. Erfolgt die Glühung feldlos, stellt sich meist eine runde ("R") Schleifenform ein.

Zur Vermeidung schädlicher Oxidationsprozesse wird die Wärmebehandlung meist in reinem Wasserstoffgas durchgeführt. Weitere Parameter zur Einstellung von Gefüge bzw. Schleifenform sind Temperatur und Zeit. So lässt sich z.B. durch die Wahl der Temperatur während der Querfeldglühung die Steigung der F-Schleife und damit die Permeabilität in weiten Bereichen gezielt einstellen. Dieser Spielraum liegt bei VITROPERM® zwischen ca. 20.000 und 200.000, wobei die Schleife hochgradig linear bleibt. Voraussetzung für derartig hohe Permeabilitäten ist ein Nullabgleich der Magnetostriktion, der ebenfalls während der Wärmebehandlung stattfinden muss. Mit der Permeabilität werden gleichzeitig auch anwendungsspezifische Größen wie Koerzitivfeldstärke oder Ummagnetisierungsverluste festgelegt.

Permeabilitätsniveaus von VITROPERM nach unterschiedlicher Wärmebehandlung. FI-Schalter spezifische Messung bei 50 Hz

µ(Hdc)-Kennlinien verschiedener Werkstoffe wie sie typischerweise für Anwendungen in der Telekommunikation gemessen werden.

Letztes Update : 03.12.2012

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