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FLACHE HYSTERESESCHLEIFE (F-SCHLEIFE)

Flache (F-) Schleifen besitzen einen Zentralbereich konstanter Steigung mit niedriger Remanenz (Beispiel nanokristalline F-Werkstoffe: BR/BM = 3 … 10 %). Charakteristisch ist das über weite Feldstärkebereiche hinweg nahezu konstante Permeabilitätsniveau, das durch den sättigungsbedingten Abfall der µ(H)-Kennlinie begrenzt wird. Je nach Werkstoff und Herstelltechnologie sind Permeabilitätswerte zwischen weniger als 10 und mehr als 200.000 einstellbar.

F-Schleife

Anwendung:
Überall dort wo verzerrungsarme Übertragung oder erhöhte Gleichstromtoleranz gefordert ist oder unipolare Pulse vorliegen.

Beispiele: Speicherdrosseln, stromkompensierte Drosseln, Leistungsübertrager, Impulsübertrager, Signalübertrager mit Gleichstromtoleranz, pulsstromsensitive Summenstromwandler, Meßwandler, Audioübertrager.

Herstellverfahren:
Magnetische Scherung mittels Luftspalt oder durch Pulverkerne liefert Permeabilitätswerte bis einige Hundert.

Magnetisierungsprozeß bei Queranisotropie

Höhere Permeabilitätswerte lassen sich per Magnetfeldwärmebehandlung einstellen. Dabei wird eine magnetische Vorzugsrichtung Ku quer zur Richtung des Bandes induziert.

Magnetisierungsprozess:
Die magnetische Vorzugsrichtung Ku quer zum Band führt zu einer hochsymmetrischen Struktur von Querdomänen. Ein äußeres Feld H führt zur Rotation des Magnetisierungsvektors aus der Vorzugsrichtung in die des Bandes, wodurch die zu H parallele Komponente von B linear zunimmt.

Letztes Update : 02.07.2012

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