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RECHTECKIGE HYSTERESESCHLEIFEN (Z-SCHLEIFE)

Z-Schleife
Magnetisierungsprozeß bei uniaxialer Längsanisotropie

Rechteckige (Z-) Schleifen besitzen ein Remanenzverhältnis von BR/BS ≈ 80 … 98 %. Die Anfangspermeabilität ist sehr niedrig und die Maximalpermeabilität extrem hoch.

Beispiel nanokristalline Z-Werkstoffe: µi ≈ 5.000, µmax ≥ 650.000.

Anwendung:
Überall dort wo bei kleinen Feldstärkeänderungen sprunghafte Induktions- bzw. Impedanzänderungen gefordert sind.

Beispiele: Schaltkerne, Transduktordrosseln, hochpermeable bipolar ausgesteuerte Wandler und Transformatoren, sowie harmonische Warensicherungsetiketten.


Magnetisierungsprozeß:
Die in Bandrichtung liegende magnetische Vorzugsrichtung Ku führt zu Längsdomänen. Mit zunehmender Feldstärke H wachsen Domänen mit parallel zum H-Feld stehender Magnetisierung auf Kosten solcher mit dazu antiparalleler Magnetisierung an. Dies führt zu Barkhausensprüngen der dazwischenliegenden Domänenwand und zu stark nichtlinearen Induktionsänderungen.

Herstellverfahren:

  • Texturierung durch Ausrichtung der Kristallite mittels geeigneter Walz- und Anlaßschritte.
  • Wärmebehandlung in einem zur Bandrichtung parallelen Magnetfeld.

Letztes Update : 02.07.2012

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