Die VAC war der erste Hersteller von Splittern, die durch Anpassung des POTS-Filters auf den komplexen Leitungswiderstand hervorragende Werte für die Reflexionsdämpfung erreichten.
Bei der Einführung des ADSL durch die DTAG wurden hohe Anforderungen an den POTS- und ISDN-Splitter gestellt, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Es wurden sehr hohe Werte der Sperrdämpfung und der Reflexionsdämpfung für den POTS-Filter (incl. des Gebührenimpuls bei 16 kHz) und den ISDN-Filter (bis 90 kHz) gefordert.

Durch weitere deutliche Fortschritte im Design der POTS- und ISDN-Filter war es der VAC im nächsten Schritt möglich, die benötigte Anzahl von Induktivitäten und Kapazitäten zu halbieren.
Erweitertes Applikationswissen, zu dem die VAC wesentlich durch Zusammenarbeit mit der DTAG und in Normengremien beigetragen hat, sowie Erkenntnisse aus der dreijährigen Betriebszeit des ADSL seitens der DTAG ermöglichten der VAC, ISDN- und POTS-Filter zu kombinieren.

Somit war es durch deutliche Fortschritte im Filterdesign und in der Anwendungstechnik möglich, die gute Performance der POTS-/ISDN-Filter mit einem in der Anzahl um ¾ reduzierten Bauteilesatz beizubehalten. Damit konnte eine deutliche Kostenoptimierung vorgenommen werden, die mit anderen Faktoren auch zum Erfolg der ADSL-Technologie beigetragen hat.
Last update: 02.07.2012
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