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Zweite Phase der Entwicklung

Eine erneute Herausforderung war die zunehmende Verbreitung von Halbwellengleichrichtern und Phasenanschnittsteuerungen. Herkömmliche FI-Schalter können auf die dabei auftretenden unipolaren Ströme nicht mehr mit ausreichender Empfindlichkeit reagieren. Um trotzdem den Schutz von Personen gewährleisten zu können, war die Entwicklung neuartiger magnetischer Werkstoffe erforderlich.

Die von der VAC entwickelte Wärmebehandlung unter gleichzeitigem Anlegen hoher Magnetfelder brachte den Durchbruch bei der Entwicklung der so genannten "F"-Schleife. Sie war die Basis für die neue Klasse der Pulsstrom-sensitiven FI-Schalter und sicherte der VAC weiterhin die Marktführung.

Durch die runde "R" Schleifenform befindet sich der Kern des klassischen ULTRAPERM 10 ohne Aussteuerung in einem relativ hohen Remanenzpunkt BR und kann damit bei einem auftretenden Pulsstrom nur noch sehr wenig Auslöseenergie zur Verfügung stellen (blau eingefärbte Fläche). Dieser Kern kann nur zur Wechselstromanregung eingesetzt werden.

Die vorläufige Spitze der Entwicklung ist das nanokristalline VITROPERM 800 "F" mit flacher Magnetisierungsschleife. Die Remanenz verschwindet fast vollständig und das Material hat eine Sättigungsinduktion, die um einen Faktor von 1,5 höher ist. Dieser Kern ist sowohl für Pulsstrom- als auch für Wechselstromanregung hervorragend geeignet.

Durch die Verbindung von Werkstoffkompetenz und einer genauen Kenntnis des Anwendungsbereichs konnte die VAC ihren Kunden technisch attraktive und kostengünstige Lösungen bieten, welche schließlich die Verbreitung der FI-Schalter in Haushalten wesentlich vorangetrieben haben.

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Fehlerstrom-Schutzschalter

Letztes Update : 02.07.2012

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