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Galvanisch-Zinn

Galvanisch aufgebrachte Zinnschichten sind ein guter Korrosionsschutz gegen Einflüsse der Atmosphäre, Feuchtigkeit sowie von schwachen Säuren und Laugen.

Die bei VAC aufgebrachten Zinnschichten sind dicht und frei von durchgängigen Poren. Der typische Schichtdickenbereich bei Magneten beträgt 15 - 30 µm. Die Zinnschichten sind in ihrem äußeren Erscheinungsbild silberweiß und schwach glänzend. Im Temperaturbereich von -40 °C bis zum Schmelzpunkt +232 °C werden keine Phasenumwandlungen beobachtet. Durch den bei VAC speziell für Selten-Erd-Magnete entwickelten Abscheideprozess kommt es zu keiner Wasserstoffschädigung der Magnetoberfläche während der Beschichtung.

Die Beschichtung kann für Kleinteile kostengünstig in der Trommel vorgenommen werden. Für große Teile wird gestellgalvanisiert, wobei der Übergang Trommel-Gestell durch das Teilegewicht bzw. die Teilegeometrie vorgegeben ist (typischer Richtwert: 25g Gestell).

Die galvanischen Zinnschichten zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Klimabeständigkeit im Feucht-Warm-Klima (z.B. 85°C/85 % rel. Feuchte) aus, wie sie in der Regel für Elektronikanwendungen gefordert wird. Zinn weist eine hohe Duktilität auf und ist in einem breiten Schichtdickenbereich nahezu frei von inneren Spannungen und mit hoher Fertigungssicherheit abscheidbar. Es besteht keine Gefahr des Aufreißens oder Ablätterns der Schicht. Mechanischer Stress erzeugt keine Abplatzer, sondern führt lediglich zu einer Verformung der Zinnschicht, so dass der Schutz des Magnetwerkstoffes weiterhin gewährleistet ist.

Zinnschichten sind rückstandsfrei reinigbar und bilden für viele Klebstoffe einen idealen Haftgrund.

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Letztes Update : 15.05.2013